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Rabatte offenlegenDatenschutzbeauftragter will keine geheimen Medikamentenpreise

Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar hat sich gegen Pläne für geheime Medikamentenpreise gewandt.

"Die Rabatte, die die Pharmaindustrie den gesetzlichen Krankenkassen gewährt, müssen nach bisherigem Stand offengelegt werden", sagte Schaar. "Ich befürchte, dass das Mehr an Transparenz gerade in einem Bereich, in den viele Millionen Euro fließen, wieder zurückgenommen wird." Dabei geht es um einen Vorstoß der Gesundheitspolitiker der Unions-Bundestagsfraktion für geheime Erstattungspreise für Arzneimittel. Bisher haben die Pharmakonzerne bei neuen Medikamenten die Preise frei festlegen können - jetzt müssen sie wegen einer neuen Regelung mit dem Spitzenverband der Krankenkassen darüber verhandeln, wie viel die Kassen zahlen. Der Rabatt soll sich am Mehrwert für die Patienten ausrichten. Die Krankenkassen hatten angesichts des CDU/CSU-Vorschlags vor einem Scheitern der Arzneireform der schwarz-gelben Koalition gewarnt.

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