Der westafrikanische Kleinstaat Sierra Leone hat seinen 49. Unabhängigkeitstag am Dienstag mit der Einführung eines kostenlosen Gesundheitsprogramms für Schwangere und Kleinkinder gefeiert. Sierra Leone gehört zu den Staaten mit der weltweit höchsten Mütter- und Kindersterblichkeit. Durchschnittlich stirbt eine von acht schwangeren Frauen an Komplikationen während oder nach der Geburt. Mangelnder Zugang zu medizinischen Einrichtungen gilt als einer der Gründe für die hohe Mütter- und Säuglingssterblichkeit. Künftig werden Schwangere, stillende Mütter und Kinder unter fünf Jahren kostenlos behandelt.
Das neue Gesundheitsprogramm wird vor allem von den UN und internationalen Geberländern finanziert - Sierra Leone gehört zu den ärmsten Staaten der Welt und erholt sich erst allmählich von den Folgen des 2002 beendeten Bürgerkriegs.


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