Es sei wichtig, die nicht- ärztlichen Berufe wie die Gemeindeschwester, die im Auftrag des Arztes in ländlichen Gegenden eingesetzt wird, zu stärken und fördern, sagte Schwesig in Hannover am Rande der Gesundheitsministerkonferenz der Länder. In Mecklenburg-Vorpommern sind Gemeindeschwestern seit einigen Jahren tätig. Sie könnten in ganz Deutschland als Regelversorgung eingesetzt werden, schlug Schwesig vor.
Die Gemeindeschwester fährt zu Patienten aufs Land. Dort misst sie zum Beispiel den Blutdruck und schaut, ob die Arzneimittel ordentlich eingenommen werden, sagte Schwesig. Sie informiere auch den Hausarzt über den Zustand der Patienten. Der Arzt müsse somit nur in dringenden Fällen den Hausbesuch machen.
Ob dieser Vorschlag umgesetzt werde, entscheide der Bewertungsausschuss in Berlin, in der die Länder nicht säßen. Die Bezahlung ist nach Schwesigs Ansicht aber noch zu gering. Sie kritisierte außerdem, dass die Gemeindeschwestern nur für einen Arzt tätig sein dürften.



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