Der VDBW bemängelte das Fehlen gesetzlicher Vorgaben. In einem Appell rief der Verband zu einer präventiv orientierten Umgestaltung des Gesundheitssystems auf. Wegen der demografischen Entwicklung verlängere sich die Lebensarbeitszeit, sagte Panter. Der Aufwand, die Menschen in der Arbeit zu halten, steige. Künftig werde mehr betriebsärztliche Kapazität benötigt. Da mache es absolut Sinn, mehr in Prävention zu investieren. In Deutschland gebe es aber zu wenig Prävention und sie sei in keinem Gesundheitskonzept integriert.
Die Gesundheitsfürsorge müsse künftig zu einem konkreten Baustein betrieblicher Aktivität gemacht werden, sagte Panter. Umfassende Programme zur Gesundheitsförderung gebe es zwar in einzelnen großen Firmen. In mittleren und kleineren Betrieben aber fehlten sie. Zwar seien die Krankenkassen auf diesem Gebiet aktiv, doch scheitere der Ansatz teilweise an der Kassenvielfalt.
Unterstützung für ihre Forderungen erhoffen sich die Arbeitsmediziner durch die Kampagne "jobfit". Im Internet gibt es unter www.job-fit.net die Möglichkeit, den Appell zu unterstützen.



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