Gesundheitsministerkonferenz

Klinik-Mitarbeiter pfeifen Spahn aus

Mit einem Pfeifkonzert und Buhrufen ist Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) am Mittwoch zum Auftakt der Gesundheitsministerkonferenz in Leipzig empfangen worden.

Jens Spahn

Maximilian König

Jens Spahn (CDU)

Etwa 2000 Mitarbeiter von Kliniken und Heimen aus ganz Deutschland protestierten nach Angaben der Gewerkschaft Verdi für bessere Arbeitsbedingungen.

Spahn verließ gemeinsam mit Sachsens Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDU) die Konferenz in einem Hotel, um mit den Demonstranten zu sprechen. «Wir haben gesetzgeberisch begonnen», sagte er. Nun müssten sich die Beschäftigten organisieren.

Staatssekretär Thomas Steffen am Donnerstag da

Die Gesundheitsminister der Länder wollen in Leipzig über Digitalisierung im Gesundheitswesen sprechen. «Wir brauchen an den richtigen Stellen digitale Helfer», sagte Klepsch im Vorfeld der Konferenz. Sie betonte gleichzeitig, dass Telemedizin nie einen Arzt ersetzen werde.

Auch Krankenhaushygiene, Impfpflicht, Regelungen zur Organspende sowie das «Faire Kassenwahlgesetz» könnten Themen sein. Spahn hat am Mittwoch an der Konferenz teilgenommen, am Donnerstag soll ihn Staatssekretär Thomas Steffen vertreten.

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