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DKGKrankenhäuser verlangen mehr Hilfe von der Koalition

Die deutschen Krankenhäuser fordern einen Teil der Milliardenrücklagen der Krankenkassen zum Stopfen eigener Finanzlücken.

"Die gesetzliche Krankenversicherung saugt sich voll Geld - und wir sollen Kürzungen hinnehmen", sagte der Geschäftsführer der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Georg Baum, am Mittwoch in Berlin. So haben die Kassen laut DKG Rücklagen in Höhe von 5,6 Milliarden Euro. Dazu komme eine rund 7 Milliarden Euro schwere Reserve des Gesundheitsfonds zum Jahresende. Die Reserven, die nur zum Teil zweckgebunden seien, dürften dieser Einschätzung nach sogar noch wachsen.

Die rund 2000 Krankenhäuser ächzen laut Baum hingegen unter steigenden Kosten. "Obwohl die Personal- und Sachkosten im kommendem Jahr um rund vier Prozent steigen dürften, erwarten wir einen Anstieg der Preise für die Krankenhausleistungen um nur rund ein Prozent." Er forderte die Koalition auf, gegenzusteuern und zumindest beschlossene Kürzungen für 2012 zurücknehmen. "Bisher haben wir leider keine entsprechenden Signale", sagte Baum.

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