"Unglücklich ist, dass man die zehn Euro quasi schon als Eintrittsgebühr beim Arzt erhebt", sagt er im Interview mit der "Apotheken Umschau". Absicht der Praxisgebühr sei ja gewesen, unnötige Arztbesuche zu vermeiden. "Das ist offenbar nicht gelungen", so Röslers Fazit. Streichen will er sie allerdings auch nicht. "Sie bringt immerhin derzeit 1,9 Milliarden Euro jährlich ein", rechnet er vor. Er plant ein "unbürokratisches Erhebungsverfahren".
Auf Einzelheiten wollte er sich in dem Interview nicht festlegen. "Wir sind hier offen und diskutieren verschiedene Modelle."


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