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TarifauseinandersetzungRenten-Ärzte streiken an Reha-Kliniken

In der Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Rentenversicherung (DRV) sind am Dienstag Ärzte von Reha-Kliniken und sozialmedizinischer Dienste in den Streik getreten.

Nach Angaben der Ärztegewerkschaft Marburger Bund beteiligten sich bundesweit etwa 600 Ärzte an dem Ausstand, der am Mittwoch und Donnerstag fortgesetzt werden soll. Die Dienste wurden bis auf eine Notbesetzung heruntergefahren, neue Patienten nicht mehr aufgenommen. "Wenn es kein Signal des Arbeitgebers gibt, geht es in der nächsten Woche weiter", sagte ein Gewerkschaftssprecher.

Bisher gibt es für die 2000 Renten-Ärzte in rund 100 Reha- Kliniken oder in der Verwaltung keinen Tarifvertrag. Nach Angaben des Marburger Bundes liegt ihre Bezahlung um etwa ein Zehntel unter dem Gehalt der Kollegen in den kommunalen Krankenhäusern. Erste Verhandlungen über eine Gleichstellung der Ärzte der DRV mit den Ärzten an Akutkliniken waren Anfang Dezember 2009 gescheitert.

Die DRV äußerte Unverständnis über den Streik. Die Rentenversicherung habe dem Marburger Bund ein Angebot gemacht, das zu einer deutlich besseren Bezahlung der Ärzte in den Reha-Kliniken führen würde. Der Streik dürfe auf keinen Fall zulasten der Patienten gehen, hieß es in einer Mitteilung.

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