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Daten zur ÄrztevergütungRösler attackiert KBV

Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) wirft der Kassenärztlichen Bundesvereinigung (KBV) vor, wichtige Daten über die Vergütung der etwa 130.000 Kassenärzte zurückzuhalten.

Bis heute habe er von der KBV keine Daten über die genauen Auswirkungen der Reform der Ärzte-Honorare bekommen, kritisierte Rösler in der "Badischen Zeitung" (Dienstag). Diese seien aber aufgrund einer Festlegung der großen Koalition bis zum 15. November 2009 fällig gewesen.

"Die Auswirkungen der Honorarreform sind bisher eine "black box", bei der niemand weiß, was wann aufgrund welcher Leistung bei welchem Arzt ankommt", sagte Rösler. Es gebe Hinweise, dass die Honorarreform bei einzelnen Facharztgruppen gravierende und von niemandem beabsichtigte Schwierigkeiten auslöse. Einige Praxen könnten dadurch in Existenzgefahr geraten. Deshalb brauche sein Ministerium die Daten "am besten gestern. Es ist jetzt dringend Eile geboten."

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