Rösler äußerte sich enttäuscht, dass die Minister der Länder mit SPD- Regierungsbeteiligung nicht positiv auf seine Einladung für den 6. Mai reagiert hätten. Mecklenburg-Vorpommerns Gesundheitsministerin Manuela Schwesig (SPD), die auch stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer Partei ist, wies den Vorwurf zurück.
Rösler sagte im Magazin "Focus": "Insbesondere Länder wie Sachsen- Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg, die mit großen Versorgungsproblemen zu kämpfen haben, lassen das für die Menschen so wichtige Thema einfach links liegen." Die Sozialdemokraten ignorierten den Ärztemangel hartnäckig. "Und sie versuchen, vor der NRW-Wahl die bestehenden Probleme totzuschweigen", fügte er hinzu.
Der FDP-Politiker hatte zur Behebung des Ärztemangels unter anderem angeregt, 1000 zusätzliche Medizinstudienplätzen bereitzustellen.
Schwesig entgegnete: "Auch Herrn Rösler ist bekannt, dass seit Wochen eine Konferenz der Gesundheitsstaatssekretäre der Länder genau zu diesem Thema am selben Tag geplant ist." Der Nachrichtenagentur dpa sagte sie weiter: "Wer dann aber kurzfristig kurz vor der Wahl in NRW zu einer Ministerkonferenz einlädt, der darf sich über Terminschwierigkeiten nicht wundern. Es geht hier nicht um eine Absage, sondern eine Terminverschiebung."



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