"Gleichzeitig wollte er natürlich die Hoffnungen in Pfaffenhofen nicht allzu barsch verprellen, die ausgerechnet sein Gesundheitsminister Söder im dortigen Landrats-Wahlkampf geweckt hatte. Seehofer absolvierte diese Gratwanderung im Stile eines wohlwollenden Landesvaters: In Neuburg keinem etwas weg nehmen und in Pfaffenhofen keinem so richtig wehtun", schreibt die dazu die "Augsburger Allgemeine" und führt aus: "Im Klartext wird dies bedeuten, dass an den bestehenden 70 Betten in der Kinderabteilung an den Neuburger Kliniken St. Elisabeth auf keinen Fall gerüttelt werden soll, gleichzeitig aber die Forderungen im Raum Pfaffenhofen nach einer besseren medizinischen Versorgung zumindest teilweise erfüllt werden sollen.
Gesundheitsminister Söder hatte in Aussicht gestellt, dass dort fünf Betten zur Versorgung von kranken Kindern am Pfaffenhofener Kreiskrankenhaus geschaffen werden sollen." Das weitere Vorgehen in dieser Angelegenheit, so ließ Seehofer wissen, werde künftig direkt in seiner Staatskanzlei koordiniert.


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