Die Kassen sicherten zu, bis Ende 2013 mögliche Verluste der Pflegedienste aus den am 1. August in Kraft getretenen neuen Vergütungssätzen auszugleichen. Dafür würden zunächst fünf Millionen Euro zur Verfügung gestellt, sagte AOK-Vorstand Frank Michalak. Die Einigung gelang in zwei Verhandlungsrunden unter Moderation von Ex-Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt (SPD).
Kassen wollen Fonds auflegen
Zudem wollen die beteiligten Kassen zwei Fonds auflegen, aus denen die Pflegedienste bei nötigen Umstrukturierungen und Investitionen in moderne Technik unterstützt werden sollen. Eine halbe Million Euro stehe dabei für Beratungen zur Verfügung, wie Anbieter sich effizienter organisieren können. Bis zu 800.000 Euro stellen die Kassen als Investitionshilfen für neue Technik bereit, um zum Beispiel den Aufwand bei der Dokumentation der Pflegeeinsätze zu verringern.



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