Einige der menschlichen Embryonen seien im Mutterleib bereits gut sechs Monate alt gewesen, sagte ein Behördensprecher im Gebiet Swerdlowsk am Ural. Das hätten Untersuchungen ergeben. Die Überreste stammten allem Anschein nach aus einem Forschungslabor, sagte der Sprecher nach Angaben der Agentur Interfax. Stammzellen von Föten werden zu Forschungszwecken etwa in der Kosmetik oder Pharmazie genutzt. Weiterhin gingen die Behörden auch der Vermutung nach, Krankenhäuser könnten die abgetriebenen Babys illegal entsorgt haben. Dazu werde in allen Geburtskliniken im Umkreis von 100 Kilometern um den Fundort nahe der Stadt Newjansk ermittelt, sagte der Sprecher. Möglich sei auch, dass es sich bei den Embryonen um Überreste illegaler Abtreibungen krimineller Ärzte handele.
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