Auch nach stundenlangen Verhandlungen gehe es nur "zentimeterweise" voran, teilte der Sprecher der Ärztegewerkschaft Marburger Bund (MB), Hans-Jörg Freese, am frühen Mittwochmorgen der Deutschen Presse-Agentur dpa in Köln mit. "Es gibt noch nichts neues", sagte auch die Sprecherin der Vereinigung kommunaler Arbeitgeber (VKA), Katja Christ.
Die vierte Tarifrunde hatte am Montagabend begonnen. Wie lange die Verhandlungen noch dauern, sei nicht abzuschätzen. Es könne auch den Mittwoch über weiterverhandelt werden, meinte Freese. "Der Weg ist sehr steinig. Ob es gelingt, die Hindernisse zu überwinden, ist völlig offen."
Die Gewerkschaft verlangt fünf Prozent mehr Gehalt und eine bessere Bezahlung der Bereitschaftsdienste. Die Arbeitgeber haben diese Forderung als unerfüllbar zurückgewiesen. Sie wollen sich an der Tarifeinigung für den öffentlichen Dienst orientieren, die ein Plus von insgesamt 2,3 Prozent bei einer Laufzeit von 26 Monaten vorsieht. Der MB drohte mit einer Urabstimmung über einen Streik, falls die Gespräche scheitern sollten.



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