Das berichtet die Süddeutsche Zeitung. In dem Artikel attackiert VUD-Generalsekretär Rüdiger Strehl Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) scharf. Er habe sich in "ungeheuerlichen Unterstellungen" verrannt und läge falsch, wenn er vor allem Mengenausweitungen im Krankenhaus als Grund für Kostensteigerungen sehe. Die Abschläge für Mehrleistungen träfen auch Kliniken, die eine notwendige Versorgung anböten, ohne dass sie Einfluss auf die Fallzahl hätten.
Strehl kritisiert die mangelnde Finanzierung der Kliniken in Deutschland, sagt aber auch, es gebe zu viele Krankenhäuser in Deutschland. "Mehrere hundert Krankenhäuser werden durch eine methodisch veraltete und politisierte Krankenhausplanung der Länder gehalten, obwohl sie nicht notwendig sind", erklärt Strehl der Zeitung. Deutschland schaue nicht differenziert genug auf die Regionen. Sein Vorschlag: In Ballungszentren müssten vor allem niedergelassene Ärzte die fachärztliche Versorgung übernehmen, in ländlichen Gebieten Krankenhäuser.



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