Wie neue Finanzierungskonzepte digitale Innovationen im Krankenhaus vorantreiben und das Patientenwohl steigern

Digitalisierungsprozesse formen und verändern das Gesundheitswesen seit Jahren tiefgreifend. Dennoch herrscht in deutschen Krankenhäusern und dem gesamten Gesundheitssektor ein Digitalisierungstau vor, durch den die Vision eines Krankenhauses der Zukunft in unabsehbare Ferne rückt. Analoge Arbeitsabläufe dominieren und werden durch digitale Prozesse bisher lediglich unterstützt. Von einem Ausschöpfen des Potenzials kann daher bisher keine Rede sein. Um sich vom Schlusslicht zum Vorreiter zu entwickeln, benötigen Krankenhäuser eine ganzheitliche und nachhaltige Strategie, die neben Investitionen in Digitalisierungsmaßnahmen auch einen Kulturwandel beinhaltet. Wie dies gelingen kann, zeigt das CHG-MERIDIAN Whitepaper Vorreiter sein! Digitalisierung fördern & Zukunft sichern auf.

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Digitalisierungsprozesse formen und verändern das Gesundheitswesen seit Jahren tiefgreifend. Dennoch herrscht in deutschen Krankenhäusern und dem gesamten Gesundheitssektor ein Digitalisierungstau vor, durch den die Vision eines Krankenhauses der Zukunft in unabsehbare Ferne rückt. Deutschland hat bei der Digitalisierung im internationalen Vergleich noch hohes Aufholpotenzial.2 Dies untermauern aktuellen Zahlen: Kein einziges deutsches Krankenhaus arbeitete laut McKinsey im Jahr 2019 mit einer vollständig digitalisierten Patientenakte. Analoge Arbeitsabläufe dominieren und werden durch digitale Prozesse bisher lediglich unterstützt. Insbesondere fehlende finanzielle Mittel sind ein Grund für die schleppende Digitalisierung.1 Im Sinne einer zukunftsfähigen Digitalisierungsstrategie gilt es, digitale Innovationen im Krankenhaus voranzutreiben und dabei auch die eigenen Mitarbeiter einzubinden.

Wie dieser Spagat vor dem Hintergrund knapper Budgets durch zielführende Finanzierungsmodelle nachhaltig gelingen kann, zeigt CHG-MERIDIAN im Whitepaper Vorreiter sein! Digitalisierung fördern & Zukunft sichern.

Das Krankenhaus der Zukunft – Status quo in Deutschland
Stellen Sie sich vor, all Ihre Systeme wären miteinander vernetzt und Ihre Angestellten könnten gesundheitsbezogene Daten sicher online und in Echtzeit austauschen. Auf dieser Basis könnten international zudem passende Studien, vergleichbare Fälle und erfolgreiche neue Behandlungsmethoden eingesehen, Zweitmeinungen eingeholt und weitere Schritte der Versorgungskette mit Kollegen geplant werden – krankenhausübergreifend, mit wenigen Klicks und KI-gestützt. Zukunftsmusik? Aktuell leider ja. Eine derart digital vernetzte, abteilungs- und krankenhausübergreifende Zusammenarbeit ist Teil der medizinischen Zukunftsvision. Doch in den meisten Krankenhäusern ist dieser Digitalisierungsgrad ein weit entferntes Ziel:

  • Krankenhausmanager in 55 % der größeren deutschen Heilstätten zweifeln am ökonomischen Nutzen der Digitalisierung.2
  • 3 % der deutschen Krankenhäuser verfügen über E-Health-Anwendungen für Tele-Homecare/-Monitoring. Im Mittelfeld liegt Kroatien mit 18 %, an der Spitze die Niederlande mit 35 %.1
  • 60 % der Krankenhäuser in Deutschland verfügen über keine nachhaltige Digitalisierungsstrategie.2
  • Jedes zweite Krankenhaus kann offene IT-Stellen nicht besetzen.2

Digitalisierungshürden überwinden
Zwar sind die technologischen Voraussetzungen für das Krankenhaus der Zukunft bereits heute vorhanden, dennoch steht die Mehrzahl aller Krankenhäuser aktuell noch vor drei großen Herausforderungen: Finanzierungslücken, veraltete IT-Infrastrukturen und fehlendes IT-Personal bzw. -Know-how.2

Laut der Deutschen Krankenhausgesellschaft sind Krankenhäuser hierzulande chronisch unterfinanziert: 6,4 Mrd. Euro hätten die knapp 2.000 Krankenhäuser in Deutschland 2018 investieren müssen, alleine um den Bestand zu sichern. Dem gegenüber stehen öffentliche Fördermittel in Höhe von rund 3,04 Mrd. Euro, wodurch sich eine Förderlücke von 3,36 Mrd. Euro ergibt.

Interessante Lösungsansätze zum Ausgleich dieser Förderungslücke ergeben sich beispielsweise durch individualisierbare Nutzungs- und Finanzierungskonzepte. In diesem Whitepaper erfahren Sie, welche entscheidende Rolle das Lifecycle-Management dabei spielt.


  1. Studie D21 Digital Index 19/20 (D21-Index), Initiative D21, 2019/20
  2. Studie „Das Digitale Krankenhaus“, DKI und BDO 2019.
  3. Europäische Kommission, PwC 2015.
  4. „Digitalisierung in deutschen Krankenhäusern“, McKinsey & Company 2019.
  5. „Bestandsaufnahme zur Krankenhausplanung und Investitionsfinanzierung in den Bundesländern“, Deutsche Krankenhausgesellschaft 2019.