Georg Thieme Verlag KG

Digitaler BegleiterBayer und m.Doc entwickeln Patienten-Plattform

Bayer und m.Doc entwickeln gmeinsam eine digitale Plattform zur Förderung des Krankheitsmanagements von Patienten. Sie richtet sich an Patienten mit Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern.

it's my life von Bayer und m.Doc
Bayer AG

„it’s my life“, ein digitaler Wegbegleiter für Patienten von Bayer und m.Doc.

Bayer kooperiert mit dem Digital-Healthcare-Pionier m.Doc, um einen umfassenden „digitalen Begleiter“ zu schaffen, der Patienten den Umgang mit ihrer Erkrankung im Alltag erleichtern soll. Als ersten Schritt bietet die „it's my life“-Plattform maßgeschneiderte Lösungen für das Management und die Schlaganfallprävention bei Patienten mit Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern, bei denen eine Ablation ansteht.

Vorhofflimmern (VHF), das mit einem hohen Risiko für Schlaganfall und Herzinsuffizienz verbunden ist, ist die weltweit häufigste Herzrhythmusstörung. Allein in Deutschland leiden rund zwei Millionen Patienten an nicht-herzklappenbedingtem VHF. Die Krankheit kann durch ein als Katheterablation bekanntes Verfahren behandelt werden. Dabei werden lange flexible Schläuche (Katheter) verwendet, um durch extreme Hitze oder Kälte Gewebe zu zerstören, das abnormale Herzschläge verursacht.

In Deutschland werden jedes Jahr rund 70 000 Katheterablationen bei Herzrhythmusstörungen durchgeführt. Ein Jahr nach der Operation halten sich jedoch rund ein Viertel der Patienten nicht mehr an die regelmäßige Einnahme ihrer verschriebenen Medikamente. Fehlende Therapietreue ist ein bekanntes Problem.

„Genau dieses Problem möchten wir mithilfe unserer Plattform angehen, insbesondere in den ersten drei Monaten nach dem Krankenhausaufenthalt. Patienten erhalten neben dem direkten Kontakt auch Online-Angebote durch ihren betreuenden Arzt“, sagte Dr. Markus Mundhenke, Direktor Health Policy Scientific Affairs bei Bayer Vital, und fügte hinzu, dass Videokonsultationen mit den Ärztinnen und Ärzten, gezielte Informationen in Patientensprache und Erinnerungen über das Smartphone dazu beitragen können, um den Therapieerfolg zu sichern.

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