DMEA

Clevere IT-Anwendungen für eine bessere Patientenversorgung

Mit zunehmender Digitalisierung der medizinischen Einrichtungen rücken die klinischen Versorgungsprozesse bei den IT-Anwendungen für das Gesundheitswesen immer stärker in den Fokus. Das gilt auch bei den sieben Goldpartnern der DMEA 2019, bei denen IT längst nicht mehr nur der Dokumentation und Abrechnung dient.

Digitale Infrastruktur

Foto: Fotolia (ra2 studio)

Symbolfoto

AGFA HEALTHCARE: PATIENT WIRD ZUM HANDELNDEN SUBJEKT

Das Unternehmen Agfa HealthCare zündet bei der DMEA 2019 ein Feuerwerk von Modulen für seine neue KIS-Plattform ORBIS U: „Wir sind im vergangenen Jahr mit unserem ORBIS KIS unter neuer U-Technologie erfolgreich im Markt gestartet und werden die Entwicklung im Jahr 2019 und darüber hinaus konsequent weiterführen“, betont Winfried Post, General Manager und Geschäftsführer DACH von Agfa HealthCare.

Zu den bei der DMEA in den Vordergrund gerückten Tools gehört ein neues Ressourcenmanagement, die neue Produktfamilie für die Pflegeprozessplanung und die Pflegedokumentation ORBIS Nursing und die um eine Fieberkurve ergänzte ORBIS Patientenkurve. Auf eine systematische Einbindung des Patienten zielt die KIS-unabhängige Integrated Care Plattform Engage Suite, die es Kliniken erlaubt, Online-Dienste aller Art zur Verfügung zu stellen. Im Detail berichtet wird unter anderem über ein Projekt am UKSH in Lübeck, bei dem ein ‚digitales Onboarding‘ realisiert wurde, das durch weitere Online-Use-Cases ergänzt werden kann.

CERNER: AUF DEM WEG ZU SMARTER CARE

„Für eine verbesserte Versorgung ist es entscheidend, dass vorhandene Daten analysiert und daraus neue Informationen gewonnen werden können“, betont Cerner Deutschland Geschäftsführer und General Manager Central & Eastern Europe, Stefan Radatz. Um eine solche intelligente Datennutzung oder „Smarter Care“ zu ermöglichen, hat Cerner das Cerner Ecosystem gegründet, in dessen Rahmen ausgewählte Partner eng und möglichst konform zu internationalen Standards an die Cerner-KIS-Lösungen angebunden werden.

So sind Patienten bei der Anwendung m.Doc, die auf der DMEA 2019 gezeigt wird, in der Lage, schon außerhalb der Klinik Daten zu erfassen und auch während oder nach der Behandlung ein persönliches Tagebuch zu führen. Ein weiteres Beispiel ist KaPITO IPSS, eine Lösung für Infektionsprävention und Surveillance, die dazu beiträgt, Infektionen oder eine Sepsis frühzeitig zu erkennen. „Das Cerner Ecosystem ist im Grunde ein Abbild des Informationsflusses und der Informationsverarbeitung im Behandlungsprozess, das Versorgungsgrenzen überwindet und das medizinische Personal noch besser unterstützt“, so Radatz. 

MEIERHOFER AG: OPTIMALER ROLLOUT IN KLINIKGRUPPEN

Der Krankenhausmarkt konsolidiert sich. Klinikketten und Klinikverbünde werden immer wichtiger. Die Meierhofer AG thematisiert bei der DMEA 2019 deswegen den Rollout von klinischen Informationssystemen in Klinikgruppen. Damit hat das Unternehmen in den letzten Jahren u.a. bei Kunden wie Asklepios oder MediClin viel Erfahrung gesammelt. „Ein Rollout in Klinikgruppen muss eine gewisse Geschwindigkeit haben. Gleichzeitig sind aber auch bei gleicher Trägerschaft die einzelnen Häuser unterschiedlich. Wir erarbeiten deswegen bei einem Rollout unseres M-KIS gemeinsam einen für alle Häuser geltenden Blueprint. So werden die speziellen Bedürfnisse der unterschiedlichen Häuser von Anfang an mitgedacht“, betont Matthias Meierhofer, Vorstandsvorsitzender der Meierhofer AG.

Einen weiteren Messeschwerpunkt setzt die Meierhofer AG bei der Tele-Intensivmedizin. „Als webbasiertes PDMS ist unser M-PDMS für Tele-Zugriffsszenarien sehr gut geeignet“, so Meierhofer. Die konkrete Umsetzung sieht man am Beispiel des Zollernalb Klinikums, das für ein Tele-Intensivmedizinszenario mit dem Universitätsklinikum Tübingen kooperiert.

  • Schlagwörter:
  • IT-Anwendungen
  • DMEA
  • Goldpartner

Kommentare (0)

Kommentar hinzufügen

Um einen Kommentar hinzuzufügen melden Sie sich bitte an oder registrieren Sie sich.

Jetzt anmelden/registrieren