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Rheinland-PfalzFördermittel sorgen für Digitalisierungsschub

Um die Digitalisierung an Deutschlands Kliniken voranzutreiben, wurde der Krankenhauszukunftsfonds gegründet. Nun werden die ersten Förderbescheide überreicht. Das Klinikum Worms und das Katholische Klinikum Koblenz-Montabaur erhalten jeweils ca. fünf Millionen Euro.

Finanzen
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Symbolfoto

Deutschlands Kliniken hängen bei der Digitalisierung hinterher. Mit dem Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) startete die Bundesregierung deshalb eine groß angelegte Digitalisierungsoffensive im Rahmen derer bis zu 4,3 Milliarden Euro zur Verfügung gestellt werden, um das Gesundheitswesen zu modernisieren. In Rheinland-Pfalz wurden nun die ersten Förderbescheide zugestellt.

4,9 Milionen Euro für das Klinikum Worms

Eine Fördersumme in Höhe von 4,9 Millionen Euro erhält das Klinikum Worms zur Finanzierung seiner Digitalisierungsprojekte. Dr. Denis Alt, Staatssekretär im Ministerium für Wissenschaft und Gesundheit, übergab den offiziellen Fördermittelbescheid am 17. Januar 2022 an Klinikum-Geschäftsführer Bernhard Büttner. Mit Hilfe der Fördermittel aus dem Krankenhauszukunftsfonds sollen sowohl die internen Kommunikationsprozesse als auch die Pflege- und Behandlungsdokumentation weiter digitalisiert und optimiert werden. Neben der Einführung einer digitalen Fieberkurve und Medikation möchte man auch die Visite durch den Einsatz mobiler Endgeräte erleichtern, die alle Informationen ohne Zeitverlust überall verfügbar macht.

Katholisches Klinikum Koblenz-Montabaur erhält 5 Millionen Euro-Finanzspritze

Auch das Katholische Klinikum Koblenz-Montabaur (KMM) erhält zusätzliche Finanzmittel für den Ausbau der Digitalisierung.  Der rheinland-pfälzische Gesundheitsminister Clemens Hoch überreichte dem Haus, das zur BBT-Gruppe gehört, drei Bewilligungsbescheide in einer Gesamthöhe von 5 004 783,04 Euro. Investiert werden diese in unter anderem in die Umsetzung einer digitalen Pflege- und Behandlungsdokumentation, die Anpassung der Notaufnahme sowie den Ausbau der Patientenportale.

„Besonders hervorzuheben ist aus unserer Sicht die 100-prozentige Ko-Finanzierung durch das Land Rheinlad-Pfalz. Die Förderung unterstützt uns bei der Bewältigung der vielfältigen Herausforderungen im Rahmen der Digitalisierung des Gesundheitswesens, die neben dem Fachkräftemangel und dem demographischen Wandel das große Thema unserer Zeit ist", sagte Jérôme Korn-Fourcade, Kaufmännischer Direktor am KKM.

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