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FörderanträgeSpäter Run auf Krankenhauszukunftsfonds

Der Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) hat Ende 2021 noch einen Antragsansturm erlebt. 6076 Anträge mit einem Fördervolumen von 3,042 Milliarden Euro wurden insgesamt gestellt.

Fördermittel
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Symbolfoto

Der Bund hat seit 1. Januar 2021 drei Milliarden Euro bereitgestellt, damit Krankenhäuser in moderne Notfallkapazitäten, die Digitalisierung und ihre IT-Sicherheit investieren können. Die Länder und/oder Krankenhausträger sollen weitere Investitionsmittel von 1,3 Milliarden Euro aufbringen. Insgesamt steht für den Krankenhauszukunftsfonds (KHZF) somit ein Fördervolumen von bis zu 4,3 Milliarden Euro zur Verfügung. Der Fonds wurde im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) eingerichtet.

Wie das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS) am 3. Januar 2022 bekannt gab, sind insgesamt 6067 Anträge über 3,042 Milliarden Euro eingegangen. Mitte November waren es rund die Hälfte.

Der Großteil der Anträge sei erst ab November 2021 gestellt worden. Die meisten Anträge kamen aus Bayern (1467), dahinter Nordrhein-Westfalen (1159) und Niedersachsen (723). Der häufigste Antragsgeganstand ist FTB 3 Digitale Dokumentation (1533), gefolgt von FTB 2 Patientenportale (1130) und FTB 5 Medikationsmanagement (937).

Das höchste Volumen hat Nordrhein-Westfalen mit 635 Millionen Euro beantragt. Dahinter folgen Bayern mit 498 Millionen Euro und Baden-Württemberg mit 384 Millionen Euro. Weitere Details hat das BAS auf seiner Webseite veröffentlicht.

Das BAS prüft nun die Anträge und weist die Mittel den Ländern zu, bis der jeweilige Anteil des Landes an den Fördermitteln aus dem Krankenhauszukunftsfonds ausgeschöpft ist. Bislang sind bereits 272 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt worden.

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