Elektronisches Laborbuch

Großkunde für Start-up labfolder

Das Berliner Start-up labfolder hat einen zweiten Großkunden gewonnen: Das Berliner Institut für Gesundheitsforschung (BIH) führt seit April 2017 das elektronische Laborbuch von labfolder als Teil seiner Qualitätsoffensive ein.

Medizintechnik

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Symbolfoto

Dem Berliner Start-up ist es damit in kurzer Folge gelungen, einen zweiten Großkunden zu gewinnen: Nach der Max-Planck-Gesellschaft, deren etwa 11.000 Forscher labfolders elektronisches Laborbuch seit Oktober 2016 nutzen können, kommen nun weitere über 4.000 Berliner Forscher an Charité und MDC dazu.

"Die Lizenzvereinbarung mit dem BIH als eine besondere Wissenschaftseinrichtung in Berlin ist ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung unseres Unternehmens", sagt Simon Bungers, CEO von labfolder. Der Vertragsabschluss zeige außerdem "wie wichtig zentrale und digitale Lösungen für das Datenmanagement an großen Forschungsverbünden sind", so Bungers. "labfolder erfüllt alle Compliance-Anforderungen und ermöglicht ein einheitliches Konzept für Datensicherheit und Archivierung."

Die Labordatenmanagement-Software erlaubt es Wissenschaftlern, die Daten aus unterschiedlichsten Quellen wie Computern, Tablets, Laborgeräten und medizinischen Mess- und Diagnose-Geräten zu erfassen, zu verknüpfen und zu verwalten und dabei gleichzeitig Laborrichtlinien und Industriestandards einzuhalten. Sie beschleunigt Forschung und Innovation und erleichtert die Datenanalyse und die Zusammenarbeit von Wissenschaftlern über Abteilungen und Kontinente hinweg. labfolder kann auf lokalen Servern der Institute und einem zentralen Server installiert werden. Die Datenplattform ist äußerst flexibel und kann von den BIH-Wissenschaftlern selbst auf deren Bedürfnisse angepasst werden.

"Für Erfolg und Reproduzierbarkeit der Forschung ist die Qualität der Daten ausschlaggebend", sagt Ulrich Dirnagl, Leiter der Experimentellen Neurologie der Charité und Gründungsdirektor des Center for Transforming Biomedical Research am BIH sowie Initiator der Implementierung des elektronischen Laborbuches. "Die Einführung des labfolder-Laborbuches ist daher Bestandteil einer Qualitätsoffensive des BIH, in dessen Rahmen ein einheitlicher digitaler Standard eingeführt wird, der den Regeln der Guten Wissenschaftlichen und Guten Laborpraxis entspricht. Zudem ermöglicht das neue elektronische Laborbuch die Dokumentation entsprechend den Erfordernissen der regulatorischen internationalen Behörden und schafft damit eine verbessere Qualität der Forschungsdaten, was schließlich auch die Translation von Forschungsergebnissen erleichtert."

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