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Projekt-EndspurtHelios treibt 5G-Netz-Ausbau an Leipziger Standorten voran

Helios plant den 5G-Netz-Ausbau am Klinikstandort Leipzig bis 2021 abgeschlossen zu haben. Damit soll die Erprobung der elektronischen Kommunikation von medizintechnologischen Geräten am Herzzentrum und Helios Park-Klinikum Leipzig ermöglicht werden.

Helios Flaggen
Helios

Helios Flaggen vor einem Klinikum.

Helios baut sein 5G-Netz am Klinikstandort Leipzig weiter aus. Die letzte Phase des Aufbauprojekts soll gemeinsam mit dem neuen Partner Teléfonica/O2 bis Ende 2021 abgeschlossen sein. Damit sind alle Voraussetzungen geschaffen, um die elektronische Kommunikation von medizintechnologischen Geräten am Herzzentrum und Helios Park-Klinikum Leipzig zu erproben und auf den bislang leistungsstärksten Mobilfunkstandard anzuheben.

Im Rahmen des staatlich geförderten Forschungsprojektes 5G_eHealthSax ist es dem Gesundheitsanbieter Helios bereits vor zwei Jahren gelungen mit dem Helios Park-Klinikum Leipzig als erste Klinik in Deutschland, eine Lizenz von der Bundesnetzagentur zu erhalten, um auf dem Campus des Helios Standorts Leipzig ein unabhängiges 5G-Netzwerk zu errichten. Bis Ende des Jahres 2021 werden alle Voraussetzungen für die Einrichtung eines modernen, leistungsstarken 5G-Telekomunikationsnetzes geschaffen. Die ersten Mobilfunkmasten für die Etablierung des 5G-Netzes sind bereits installiert und einsatzbereit. Ziel ist es, die Effizienz bestehender Medizinsysteme zu optimieren und Ärzt*innen und Pflegenden mehr Zeit für ihre Kernaufgaben zu verschaffen.

Die Zahl im Krankenhaus genutzter mobiler Medizingeräte wächst seit Jahrzehnten. Da die Geräte in aller Regel nicht vernetzt sind, kommt es zu unterbrochenen Behandlungsflüssen und unnötigen Wartezeiten für die Patienten. Auch die Wartung und Überwachung von tausenden von Medizingeräten stellen Klinikbetreiber vor immer größere Herausforderungen. Durch Vernetzung der Geräte werden sie in Echtzeit überwacht und kontrolliert, was die Sicherheit der Patient*innen erhöht und unnötige Wartezeiten verkürzt.

Der Freistaat Sachsen unterstützt das Projekt mit mehr als 1,3 Millionen Euro. Mit 5G_eHealthSax sollen die medizinische Versorgung durch Telekommunikationsnetze ausgebaut, die Förderung und Akzeptanz telemedizinischer Anwendungen erhöht und somit die Gesundheitsversorgung verbessert werden. Für die Zukunft ist eine deutliche Ausweitung der Entwicklungsaktivitäten geplant. Weitere Fördermittel sind bereits durch den Freistaat und Bund genehmigt.

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