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Cyber-CrimeSRH Kliniken gehen nach Hackerangriff vorsichtshalber offline

Nach einem Hackerangriff sind die Computersysteme an fast einem Dutzend Akut- und Rehakliniken der SRH Kliniken sicherheitshalber vom Netz genommen worden. Das teilte ein Sprecher am 22.9.2021 mit. Zuvor hatte der SWR berichtet.

IT-Sicherheit
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Symbolbild

Die IT-Infrastruktur des SRH Klinikverbunds sei von bislang Unbekannten mit einer Schadsoftware angegriffen worden. Als Folge des Hackerangriffs, der am vorherigen Wochenende begonnen habe, sei am Nachmittag des 22.9.2021 noch ein Teil der IT-Infrastruktur beeinträchtigt. «Wir mussten aus Sicherheitsgründen vorläufig IT-Systeme vom Netz nehmen», sagte der Sprecher. Bis die Systeme wieder funktionieren, könne es noch einige Tage dauern. Man gehe aktuell davon aus, dass vor allem Hochschul- und andere Bildungseinrichtungen der SRH betroffen sind. Daten, die etwa aus früheren Prüfungen gespeichert waren, seien erhalten geblieben.

«Aus Sicherheitsgründen wird dort nun mit Stift und Papier gearbeitet», sagt der Sprecher zu den Kliniken. Wie groß die Auswirkungen der Hackerattacke sind und welches Ziel sie überhaupt hatte, war zunächst unklar. Zu möglichen Ermittlungen wollte sich der Sprecher zunächst nicht äußern. Betroffen sind unter anderem sieben Kliniken in Baden-Württemberg, zu denen etwa die Einrichtungen in Karlsbad-Langensteinbach, Sigmaringen oder auch Oberndorf gehörten sowie die SRH Hochschule in Heidelberg. Die Kliniken scheinen ersten Angaben zufolge nicht im Fokus der Cyberattacke gestanden zu haben. Das Landeskriminalamt ermittelt bereits, berichtet der SWR.

Neben Kliniken und Gesundheitszentren gehören auch Bildungseinrichtungen zur Angebotspalette der SRH-Holding mit Sitz in Heidelberg. Sie beschäftigt eigenen Angaben zufolge fast 17 000 Mitarbeiter und erwirtschaftet einen Jahresumsatz von etwa einer Milliarde Euro.

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