Georg Thieme Verlag KG
kma Online

Universitätsmedizin HalleZentrum digitale Medizin geht an den Start

Die Universitätsmedizin Halle (Saale) und die AOK Sachsen-Anhalt geben den Startschuss für das neue Zentrum digitale Medizin. Es dient der Strukturierung und Organisation digitaler Angebote für unterschiedliche Zielgruppen.

Telemedizin
Maksim Kabakou/stock.adobe.com

Symbolfoto

Auch in ländlichen Regionen Menschen mit medizinischer Expertise erreichen und zugleich modernen Anforderung in der medizinischen Versorgung mit digitalen Lösungen begegnen: In Kooperation mit der AOK Sachsen-Anhalt gründet die Universitätsmedizin Halle (Saale) das Zentrum digitale Medizin.

Digitale Angebote der Gesundheitsvorsorge und Krankenversorgung für unterschiedliche Zielgruppen in Sachsen-Anhalt werden zukünftig im Zentrum digitale Medizin strukturiert und organisiert. „Medizinische Exzellenz muss dort ankommen, wo sie gebraucht wird und sie muss die Menschen mit Mitteln erreichen, die an ihre Bedürfnisse und Lebenssituation angepasst sind. In diesem Fall unmittelbar, qualitätsgesichert und individuell wirksam“, erklärt Prof. Dr. Michael Gekle, Dekan der Medizinischen Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. „Mithilfe digitaler Konzepte können in der Startphase ratsuchende Eltern direkt mit fachkundigen Expertinnen und Experten der Universitätsmedizin Halle in einen Dialog treten. Im zweiten Schritt sollen weitere Fachbereiche dazu kommen und orts- und zeitunabhängige Angebote schaffen, um für den ländlichen Raum Beratungsgespräche und Therapien zugänglich und nutzbar zu machen.“

Telemedizinische Beratung für Eltern vorerkrankter Kinder 

Die Kontaktaufnahme zu speziell für Kinder ausgebildeten Medizinerinnen und Mediziner ist einfach. Die Terminbuchung erfolgt online – dort, wo die Menschen täglich nach Informationen suchen. Das Beratungsgespräch im Rahmen der pädiatrischen Telemedizin findet per Videokonferenz statt.

Ende des Jahres wird das Angebot um eine digital unterstützte onkologische Sport- und Bewegungstherapie erweitert. Damit Krebspatientinnen und -patienten während der gesamten Tumortherapie Trainingsmaßnahmen in Anspruch nehmen können, auch wenn sie in weiter Entfernung zum behandelnden Tumorzentrum leben oder in ihrer Mobilität eingeschränkt sind, werden die Präsenzangebote mittels digitaler Kommunikationstechniken durch hybride Angebote ergänzt.

Bitte loggen Sie sich ein, um einen neuen Kommentar zu verfassen oder einen bestehenden Kommentar zu melden.

Jetzt einloggen

  • Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!