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Förderbescheid10,3 Millionen Euro für Campusentwicklung an Rems-Murr-Kliniken

Die Rems-Murr-Kliniken in Baden-Württemberg haben einen offiziellen Förderbescheid über 10,3 Millionen Euro zur Campusentwicklung erhalten. Zusätzlich gibt es eine 6 Millionen Euro hohe Planungsrate für den Funktionsneubau in Schorndorf.

Geldstrom
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Symbolfoto

Der Baden-Württembergische Minister für Soziales, Gesundheit und Integration, Manfred Lucha, übergab beim Besuch der Rems-Murr-Kliniken den offiziellen Förderbescheid des Landes Baden-Württemberg zur Campusentwicklung: Demnach wird die Campusentwicklung am Rems-Murr-Klinikum Winnenden mit 10,3 Millionen Euro gefördert. Zusätzlich wurde eine Planungsrate für den Funktionsneubau am Standort Schorndorf (Bauabschnitt 1) in Höhe von 6 Millionen Euro vereinbart.

Planungssicherheit ist durch Fördersumme gegeben

Landrat Dr. Richard Sigel hat gemeinsam mit der Kreispolitik bereits 2015 die Medizinkonzeption der Rems-Murr-Kliniken angestoßen. In diesem breit angelegten Prozess wurden entscheidende Weichen für die zukünftige medizinische Versorgung der Menschen im Rems-Murr-Kreis gestellt und die beiden Standorte Winnenden und Schorndorf bewusst miteinander verzahnt. Die Campus-Entwicklung der Rems-Murr-Kliniken ist auf der Grundlage der Medizinkonzeption entstanden und wurde ebenfalls gemeinsam mit dem Kreistag entwickelt. Die Unterstützung des Sozialministeriums für die vorausschauende Planung gibt dem Rems-Murr-Kreis und seinen Kliniken Planungssicherheit. Für den weiteren Weg der Campus-Entwicklung bedeutet der von Sozialminister Manfred Lucha überreichte Förderbescheid den entscheidenden Rückenwind.

Nachdem die geplanten Maßnahmen im Frühjahr in den Landeskrankenhausplan aufgenommen wurden, fanden zuletzt Fördergespräche statt, in denen die Projekte im Detail vorgestellt wurden. Mit der Übergabe des Bescheids wird die Fördersumme für das Rems-Murr-Klinikum Winnenden bestätigt.

Neue Gebäudeeinheit bietet großen Infektionsschutz

Seit Anfang des Jahres versorgt eine neue Gebäudeeinheit mit insgesamt 72 Betten auf zwei Stationen Patienten mit ansteckenden Infektionskrankheiten wie Covid-19. Das wesentliche Ziel dieser Gebäudeeinheit zum Schutz vor Infektionen wurde bereits erreicht: Während der dritten Welle der Corona-Pandemie wurden Infektionen von den Hauptgebäuden in Schorndorf in Winnenden ferngehalten und planbare Eingriffe konnten routiniert durchgeführt werden. Der modulare Bau wurde in nur wenigen Monaten umgesetzt – auch dank der Zusammenarbeit mit der Stadt Winnenden sowie der unkomplizierten Abstimmung zwischen Gesundheitsministerium, Landkreis und Bauplanung.

Für den Leiter der neuen Gebäudeeinheit und Chefarzt Gastroenterologie, Allgemeine Innere Medizin und Geriatrie, Prof. Steffen Kunsch, hat die Station enorme Vorteile: „Die Gebäudeeinheit ist räumlich vom Hauptgebäude abgetrennt und bietet damit einen großen Infektionsschutz und Sicherheit für andere Patienten und Mitarbeiter. Dank der Nähe zur Notaufnahme können außerdem Verdachts- und Infektionsfälle auf kurzem Wege und direkt in der neuen Gebäudeeinheit untergebracht werden.“

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