Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG
Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG

Krankenhausplan223 Betten mehr für Hamburger Kliniken

Die Fortschreibung des Hamburger Krankenhausplans bis 2015 sieht 223 zusätzliche Betten für die Stadt vor.

Vor allem in den Fachgebieten der Inneren Medizin und der Geriatrie wird es deutlich mehr Betten geben. Grund für die Aufstockung ist nach Angaben der Gesundheitsbehörde der Stadt Hamburg unter anderem, dass immer mehr Menschen aus dem Umland die gute medizinische Versorgung in den Kliniken der Stadt nutzen.

Über 100 Betten für Geriatrie und Chirurgie
Wie die Hamburger Gesundheitsbehörde mitteilte, werden in der Geriatrie mit 77 die meisten Betten zusätzlich genehmigt. Danach folgen die Chirurgie mit 30 sowie die Gynäkologie mit 19 zusätzlichen Betten. Im der Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde werden hingegen mit einem Minus von 13 die größte Zahl an Betten abgebaut. Neu in die Krankenhausplanung aufgenommen wird das Krankenhaus Jerusalem/Mammazentrum mit 30 Betten, das letzte Hamburger Krankenhaus, das bisher nur einen separaten Versorgungsvertrag mit Krankenkassen hatte. Die Fortschreibung sieht dagegen keine zusätzlichen Betten in der Psychiatrie vor. Stattdessen soll die medizinische Versorgung psychisch kranker Menschen in Hamburg ergänzend durch vernetzte Versorgungsformen, vorwiegend im tagesklinischen Bereich sichergestellt werden.

Sortierung
  • Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Jetzt einloggen