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Thüringen-Kliniken28-Millionen-Neubau in Saalfeld fertiggestellt

Nach rund drei Jahren Bauzeit ist in Saalfeld eine neue Psychiatrie übergeben worden. In das „Zentrum für Seelische Gesundheit“ wurden nach Angaben der Thüringen-Kliniken etwa 28 Millionen Euro investiert, rund 23,5 Millionen davon sind Fördermittel des Landes.

Der dreigeschossige Neubau war nach dem Neubau des Klinikstandortes Rudolstadt im Jahre 2009 eine der größten Baumaßnahmen der Thüringen-Kliniken. Er ist an das Krankenhaus-Hauptgebäude in Saalfeld angebunden und bietet 135 Betten sowie 23 Plätze in der Tagesklinik. Das Gebäude beherbergt die sieben Stationen der Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik sowie verschiedene Gruppen- und Therapieräume für Physio-, Ergo- und Musiktherapeuten. Ab nächstem Montag ziehen die Patienten ein. Sie waren bisher in Rudolstadt untergebracht. Auf einem Teil des Areals will der Kreis Saalfeld-Rudolstadt laut der Ostthüringer Zeitung auch eine Unterkunft für Asylbewerber einrichten. Das alte Krankenhausgelände war zeitweise als neue Erstaufnahmestelle des Landes im Gespräch. Doch die Landesregierung hatte sich dann für die ehemalige Görmar-Kaserne in Mühlhausen als dritten Standort für Flüchtlinge entschieden. Die Thüringen-Kliniken "Georgius Agricola" GmbH sind ein kommunales Klinikunternehmen mit Standorten in Saalfeld, Rudolstadt und Pößneck. Alleiniger Gesellschafter ist der Landkreis Saalfeld-Rudolstadt. An allen drei Standorten betreuen die Thüringen-Kliniken pro Jahr insgesamt etwa 65.000 stationäre sowie ambulante Patienten. Jährlich werden etwa 12.000 Operationen angeboten. Insgesamt verfügen die Thüringen-Kliniken über etwa 800 Betten.

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