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Prognose für Mecklenburg-Vorpommern47.000 mehr Krankheitsfälle erwartet

Mit dem demografischen Wandel werden bis 2030 in Mecklenburg-Vorpommern rund 47.000 mehr stationäre Krankheitsfälle erwartet als 2013.

Aufgrund des höheren Durchschnittsalters der Bevölkerung werde der Schwerpunkt auf Krebs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen liegen, teilte die Universitätsmedizin Rostock mit. Aktuell gebe es 398.000 Fälle, die pro Jahr stationär behandelt werden müssten. Die neuen Erkenntnisse beruhen auf der Auswertung von rund zwei Millionen Datensätzen aus den Jahren 2005 bis 2009, die von Sebastian Fenger für seine in Kürze erscheinende Doktorarbeit ausgewertet wurden. Die anonymisierte Erhebung wurde vom Sozialministerium zur Verfügung gestellt.

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