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Tarifabschluss

5,4 Prozent mehr Gehalt für Ärztinnen und Ärzte der Rhön-Kliniken

Der Marburger Bund hat sich am Mittwoch in der dritten Verhandlungsrunde mit der Rhön-Klinikum AG auf einen neuen Tarifabschluss verständigt.

Handschlag

Foto: Fotolia (Edyta Pawlowska)

Die Einigung sieht eine lineare Erhöhung der Ärztegehälter um insgesamt 5,4 Prozent in drei Stufen vor. Rückwirkend zum 1. Januar 2018 werden die Tabellenentgelte um 2,3 Prozent, zum 1. März 2019 um weitere 2,0 Prozent sowie zum 1. Januar 2020 um 1,1 Prozent erhöht.

Darüber hinaus ist es gelungen, die Entgeltperspektiven für erfahrene Oberärzte zu verbessern: Zum 1. Januar 2019 wird eine neue Stufe 3 in der Entgeltgruppe Ä3 (Oberärzte) eingeführt. Diese liegt 400 Euro oberhalb der bisherigen Endstufe 2. Bei der Bewertung der Bereitschaftsdienste wird die bisherige Dreiteilung gestrafft.

Wie bei Sana und Asklepios Verständigung auf Regelungen zum Tarifeinheitsgesetz

Ab 1. Januar 2019 wird es nur noch zwei Bereitschaftsdienststufen geben, die dann mit 60 bzw. 80 Prozent bewertet werden. Wie schon in den kürzlich abgeschlossenen Tarifverhandlungen mit den privaten Klinikkonzernen Sana und Asklepios, hat sich der Marburger Bund auch mit der Rhön-Klinikum AG auf Regelungen zum Umgang mit dem Tarifeinheitsgesetz verständigt.

Damit ist sichergestellt, dass trotz der Regelungen zum Tarifeinheitsgesetz die Tarifverträge des Marburger Bundes für die Ärztinnen und Ärzte in den Einrichtungen der Rhön-Klinikum AG allein anwendbar bleiben. Die Einigung steht bis zum 11. Mai 2018 unter dem Vorbehalt der Zustimmung der jeweiligen Gremien beider Seiten.

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