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KV BayernÄrzte einigen sich über Bereitschaftsdienst

Bayerns Ärzte haben sich auf eine Neuordnung des Bereitschaftsdienstes verständigt.

Damit soll trotz eines befürchteten Medizinermangels in manchen Regionen und einer Überalterung der Ärzteschaft auch weiterhin ein Notdienst außerhalb der Praxisöffnungszeiten möglich sein. Die neue Ordnung sehe vor, dass jeder Mediziner unter 62 Jahren maximal sechs Wochenenddienste im Jahr leisten muss, berichtete die Kassenärztliche Vereinigung Bayerns (KVB) in München. Bislang befreite Gruppen wie Radiologen oder Laborärzte sollen nun einbezogen werden. "Mit diesen neuen Regeln haben wir es geschafft, den vorm Kollaps stehenden Bereitschaftsdienst in Bayern aufrecht zu erhalten - zu Bedingungen, die für unsere Kollegen gerade noch akzeptabel sind", zitierte die KVB einen oberfränkischen Hausarzt nach der Abstimmung.

Lesen Sie auch einen Artikel über Notfallversorgung an Kliniken. kma beleuchtet ein System, das aus den Fugen geraten ist: Krankenhäuser ächzen aufgrund der notorischen Unterbezahlung durch die Kassenärztlichen Vereinigungen.

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