Die Kammer hat kein Verständnis dafür, dass die hessische Landesregierung den Klinikkonzern als Betreiber des Universitätsklinikums Gießen-Marburg (UKGM) mit bis zu 13 Millionen Euro jährlich zu subventionieren. Bei der Übernahme des Uniklinikums vor sechs Jahren habe der börsennotierte Rhön-Konzern eine Verzichtserklärung für Investitionsmittel unterschrieben, kritisiert die Ärztekammer. Wenn das Land nun dennoch Geld zuschieße, dann fehle dies wieder für notwendige Investitionen an kommunalen Kliniken im Land. Rhön hält derzeit 95 Prozent und das Land Hessen fünf Prozent am UKGM.
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