
In über 100 Einrichtungen der Agaplesion gAG, darunter allein 23 Krankenhausstandorte, wurden im Jahr 2018 im stationären und teilstationären Bereich 278 175 Patienten behandelt (2017: 280 462). Im Bereich der ambulanten Behandlung liegt die Zahl bei 419 936 Patienten (2017: 441 168). Der Bereich Wohnen und Pflegen wächst stark – erstmals wurde die Marke von einer Million Pflegetagen übertroffen.
Die Umsatzerlöse sind mit insgesamt 1223,7 Millionen Euro um 28,2 Millionen Euro gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Dies entspricht einer Steigerung von 2,4 Prozent und liegt damit unter der im Vorjahr getroffenen Annahme. Negativ beeinflußt wurden die Erlöse durch Mehrleistungsabschläge und Fixkostendegressionsabschläge.
Der Jahresüberschuss lag mit 6,2 Millionen Euro (2017: 7 Millionen Euro) unter den Erwartungen des Vorstands, der dies nicht zuletzt auf den Fachkräftemangel und die Stagnation der stationären Leistungszahlen zurückführt. Als gemeinnützige Aktiengesellschaft schüttet der Konzern keine Dividende aus. Die erwirtschafteten Überschüsse verbleiben in den Einrichtungen und stehen damit der Gesundheitsversorgung ungeschmälert zur Verfügung. Mit einer Eigenkapitalquote von 26,8 Prozent ist die Agaplesion gAG laut Vorstand grundsolide aufgestellt. Im vergangenen Geschäftsjahr wurden mehr als 95 Millionen Euro in Gebäude, Medizintechnik und Digitalisierung investiert.
Die Zahl der Mitarbeiter stieg von 19 128 auf 19 820. Die Bruttolöhne und -gehälter sind um 2,4 Prozent pro Vollkraft gestiegen. Die Personalaufwandsquote liegt bei 65,5 Prozent.





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