Sie bieten Gehaltssteigerungen von zwei Prozent rückwirkend von Januar an, wie die Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) mitteilte. Der Marburger Bund hat ein Plus von sechs Prozent gefordert und lehnt das Angebot entschieden ab. "Auf einer solchen Grundlage werden wir mit Sicherheit - das weiß auch die VKA - zu keiner Einigung kommen", betonte die Ärztegewerkschaft. Auch bei der Arbeitszeit bleiben die Fronten verhärtet. "Die kommunalen Krankenhäuser brauchen an dieser Stelle Verlässlichkeit und Planbarkeit. Wir können das Thema nicht in jeder Tarifrunde neu regeln", erläuterte VKA-Verhandlungsführer Joachim Finklenburg. Erneute Änderungen bei der Arbeitszeit solle es nicht geben.
Finklenburg: "Wirtschaftliche Möglichkeiten voll ausgeschöpft"
Der Marburger Bund hatte eine Reduzierung der wöchentlichen Höchstarbeitszeit gefordert. Durch die Streichung eines Urlaubstages wollten die Arbeitgeber die Belastung der Ärzte nun weiter erhöhen, kritisierte der Verhandlungsführer des Marburger Bundes, Rolf Lübke. Finklenburg meinte über das zur dritten Runde der Verhandlungen vorgelegte Angebot: "Damit schöpfen wir die wirtschaftlichen Möglichkeiten der Krankenhäuser voll aus."


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