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Charité BerlinARD dreht historische Krankenhaus-Serie

Seit mehr als 300 Jahren wird an der Charité in Berlin geheilt und geforscht. Nun dreht die ARD eine historische Krankenhausserie über das Klinikum. Im Fokus: das Jahr 1888.

Heute würde man von einem Exzellenzcluster sprechen: Im berühmten Dreikaiserjahr 1888 forschten und heilten gleich drei spätere Medizin-Nobelpreisträger an der Berliner Charité. Neben Robert Koch, dem Entdecker des Milzbrands, waren es der Immunologe Emil von Behring und Paul Ehrlich, der Vater der Chemotherapie. Für die ARD Anlass genug, über diese spannende Zeit des medizinischen Umbruchs eine sechsteilige Fernsehserie unter der Regie von Sönke Wortmann (Der bewegte Mann) zu drehen.

"Die Charité war im 19. Jahrhundert das Weltzentrum der medizinischen Innovation", sagt auch Charité-Vorstandschef Karl Einhäupl. Heute ist das Klinikum mit seinen konzernweit mehr als 16.800 Beschäftigten der zweitgrößte Arbeitgeber der deutschen Hauptstadt. Wie wichtig medizinische Forschung auch heute noch sei, zeigt nach Ansicht von Einhäupl das Problem der multiresistenten Keime, die gegen eine Vielzahl von Antibiotika resistent sind.

"Wir werden auch dieses Problem lösen", sagt der 69-Jährige. Dennoch stimme es ihn manchmal etwas traurig, dass kaum jemand bereit sei, die Mehrwertsteuer für mehr Gesundheitsforschung um einen Prozentpunkt zu erhöhen.

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