
Ein am 12. Dezember 2018 unterzeichneter Kooperationsvertrag schreibt fest, dass die Universität an ihrer Medizinischen Fakultät einen Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie einrichtet, dessen Inhaber oder Inhaberin in Personalunion Ärztliche Direktorin bzw. Ärztlicher Direktor des Bezirkskrankenhauses Augsburg sein wird. Mit den Bezirkskliniken Schwaben, den Betreibern des BKH Augsburg, hat die Universität damit neben dem Klinikum Augsburg einen weiteren wichtigen Partner bei der Sicherung einer engen Verbindung von Forschung, Lehre und Krankenversorgung.
Der heute vom Vorstandsvorsitzenden der Bezirkskliniken Schwaben, Thomas Düll, der Präsidentin der Universität Augsburg, Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel und der Gründungsdekanin der Medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Martina Kadmon, unterzeichnete Vertrag regelt die künftige Zusammenarbeit zwischen der Universität und ihrer Medizinischen Fakultät einerseits und dem Kommunalunternehmen Bezirkskliniken Schwaben andererseits.
Im Zuge des Aufbaus der Universitätsmedizin Augsburg wird die Universität an ihrer Medizinischen Fakultät unter anderem einen Lehrstuhl für Psychiatrie und Psychotherapie errichten. Forschung und Lehre am Lehrstuhl haben ihren Schwerpunkt in den Fächern Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie sowie Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie.
Enge Verknüpfung von Forschung, Lehre und Krankenversorgung
Die Kooperation mit den Bezirkskliniken erlaubt es der künftigen Lehrstuhlinhaberin bzw. dem künftigen Lehrstuhlinhaber, als Ärztliche Direktorin bzw. als Ärztlicher Direktor des BKH Augsburg dort die Krankenversorgung zu verantworten. „Ich freue mich sehr, dass wir mit den Bezirkskliniken Schwaben einen starken Partner beim Auf- und Ausbau unserer Universitätsmedizin an unserer Seite haben“, betonte Präsidentin Sabine Doering-Manteuffel nach der Vertragsunterzeichnung.
"Diese Vertragsunterzeichnung", ergänzte Gründungsdekanin Martina Kadmon," ist der Auftakt einer engen Zusammenarbeit, die es ermöglichen wird, dass auch die psychiatrische Versorgung in der Region von medizinischer Forschung und Lehre auf universitärem Niveau profitieren wird.“


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