Vivantes-Vorstandschef Joachim Bovelet hat am Donnerstag mit Aufsichtsratsmitglied und Finanzsenator Ulrich Nußbaum, Betriebsratschef Giovanni Ammirabile und Susanne Stumpenhusen von der Gewerkschaft Verdi eine "Erklärung zur Zukunft" unterzeichnet. Demnach bleibt Berlin bis mindestens 2020 Eigentümer des Unternehmens, dessen Wettbewerbsfähigkeit aber gesteigert werden müsse. Bis 2020 soll das Land deshalb Vivantes keine Gewinne entnehmen, 2010 waren es 6,3 Millionen Euro, berichtet der Berliner Tagesspiegel. Weiter heißt es dort: "Um im Wettbewerb um gute Versorgung von Berliner und angereisten Patienten mitzuhalten, will Vivantes neben neuer Medizintechnik ab kommendem Jahr in marode Standorte investieren. Die Psychiatrie in Hellersdorf wird demnach für 28 Millionen Euro saniert. Auch der Umzug der Konzernzentrale innerhalb von Reinickendorf in einen geeigneteren Bau steht 2012 an. Das Vivantes-Klinikum Friedrichshain werde wahrscheinlich bis 2014 erweitert, sagte Bovelet, so dass die 120 Krankenbetten aus dem drei Kilometer entfernten Haus in Prenzlauer Berg dorthin verlagert werden können ? Kosten: 45 Millionen Euro. Außerdem plane man zwei weitere Komfortkliniken für zahlungskräftige Patienten in Schöneberg und Neukölln."


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