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Goldberg-KlinikBeschäftigungsgarantie für alle Mitarbeitenden bis 2027

Der Caritasverband Regensburg übernimmt die Mehrheit an der Goldberg-Klinik. Zuletzt soll es Unstimmigkeiten bezüglich der Einhaltung von Beschäftigungsgarantien gegeben haben. Gespräche ergaben nun eine Einigung.

Gesprächsrunde
ASDF/stock.adobe.com

Symbolfoto

Medienberichten zufolge hätte es zuletzt Kritik im Fall der Mehrheitsübernahme der Goldberg-Klinik, künftig Caritas-Krankenhaus St. Lukas, durch den Diözesan-Caritasverband Regensburg gegeben. Betriebsrat und Gewerkschaft hätten laut „Regensburg-Digital“ den Übergang zum kirchlichen Arbeitsrecht im neu benannten Klinikum bemängelt. Demzufolge seien Beschäftigungsgarantien nicht eingehalten worden und Beschäftige sollten in den kirchlichen AVR-Tarif gezwungen werden, indem ihre bisherigen TVÖD-Bezüge eingefroren werden sollten.

Daraufhin folgten zunächst Proteste und schließlich Gespräche zwischen dem Landkreis Kelheim, der Caritasverband für die Diözese Regensburg e.V. und dem Betriebsrat der Goldberg-Klinik GmbH.  Unter Beteiligung der Gewerkschaft Verdi wurde eine Einigung geschlossen, die der weiteren Absicherung der Arbeitnehmerrechte dient.

So haben der Landkreis und der Caritasverband die Beschäftigungsgarantie für alle Mitarbeitenden nunmehr bis Ende 2027 verlängert sowie bis zum gleichen Enddatum zugesagt, dass auch für die Mitarbeitenden, die bisher über keine Dynamisierung im Arbeitsvertrag verfügten, der bislang in der Goldberg-Klinik GmbH angewandte Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst über das Ende der Tarifbindung hinaus dynamisch angewandt wird. Darüber hinaus ist sichergestellt, dass die Altersversorgung unverändert fortgeführt wird, wie auch die derzeit gültigen Betriebsvereinbarungen bestehen bleiben. Der Betriebsrat wird die Arbeitnehmerrechte nach dem Wechsel der Klinik in die Kirchlichkeit weiterhin wahrnehmen.

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