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Klinikum DuisburgBGU will Sana-Anteile kaufen

Die Berufsgenossenschaftliche Unfallklinik (BGU) Duisburg möchte das Klinikum Duisburg übernehmen. Der Stadt bietet sie eine Mehrheitsbeteiligung an, gleichzeitig möchte sie Anteilseigner Sana auszahlen.

Die BGU hat der Stadt ein Kaufangebot für deren 51-Prozent-Mehrheitsbeteiligungam Klinikum Duisburg gemacht und möchte am liebsten auch den Krankenhauskonzern Sana, der die übrigen 49 Prozent an der Klinik hält, auszahlen, berichtet die "Westdeutsche Allgemeine Zeitung". Der Vorstoß der BGU kommt für viele überraschend, die Stadt hält sich bedeckt: Man sei "in Anfangsgesprächen", sagte eine Sprecherin der Zeitung. Betriebsrat und Verdi begrüßen das Angebot.

Sana wusste offenbar von nichts
Anteilseigner Sana gibt sich zugeknöpft: "Die Sana Kliniken sind an einer Veräußerung ihrer Anteile am Klinikum Duisburg nicht interessiert. Sollte die Stadt Duisburg einen solchen Schritt erwägen, werden wir dies selbstverständlich prüfen", erklärte Sana-Sprecherin Susanne Heintzmann. Sana führt die Klinik auf Basis eines Managementvertrags seit 2007 und besitzt eine sogenannte Call-Option auf weitere 2 Prozent. Stadt und Klinikkonzern befinden sich seit längerem in Gesprächen bezüglich der Aufstockung der Anteile auf 51 Prozent. Über die Verhandlung der Stadt mit der BGU war Sana offenbar nicht informiert. Mitte dieses Jahres war es zwischen Stadtrat und Sana zum Streit über das Defizit der Klinik gekommen.

Das Klinikum Duisburg verfügt über 631 Betten und hat 1.718 Mitarbeiter.

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