Ein Ausschussmitglied enthielt sich bei der Abstimmung. Am 14. Dezember soll das 60-köpfige Kreistagsplenum endgültig eine Entscheidung treffen. Der Konkurrent Helios scheint somit abgeschlagen. "Ich habe mich in diesen Beratungen für das Konzept Sana stark gemacht", erklärte Heiko Schmid der "Südwestpresse". Als "ganz starkes" Argument pro Sana aber werde von den Kreisräten die Zusicherung dieses Bieters gewertet, "mindestens" bis Ende 2017 ein stationäres Angebot für innere und chirurgische Basisleistungen in Laupheim und Riedlingen mit jeweils 40 bis 60 Betten aufrechtzuerhalten, berichtet die Zeitung. Erhält Sana den Zuschlag, würde der Kreis außerdem das Eigenkapital der Kliniken GmbH um fünf Millionen Euro aufstocken und Sana um zehn Millionen. Sana schließt laut Landrat Schmidt betriebsbedingte Kündigungen bis 1. Januar 2016 aus, zwei Jahre länger als Helios.
Sana plant einen Neubau in Biberach mit bis zu 500 Betten, dort würden die medizinischen Leistungen künftig konzentriert. Zunächst werde mit 350 Betten geplant, hieß es. Mitte 2014 könnte Spatenstich sein.


Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen