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BremerhavenBürgermeister stoppt Klinikreform

Die geplante Klinikreform in Bremerhaven wird noch einmal überdacht. Oberbürgermeister Melf Grantz (SPD) sagte dem "Weser Kurier", die bislang vorgesehene Verlagerung von Abteilungen zwischen den Kliniken sei nicht mehr machbar.

Statt Abteilungen zu verlegen, was geschätzt rund 45 Millionen Euro kosten würde, will der Oberbürgermeister das Klinikum Bremerhaven stärken. "Wir müssen sehen, dass wir neue Disziplinen am Klinikum etablieren können", sagte Grantz. Er begründete seinen Vorschlag mit veränderten Rahmenbedingungen. Unter anderem könne er sich eine Urologie vorstellen. In einer Absichtserklärung war 2011 festgeschrieben worden, dass die örtliche Klinik Am Bürgerpark und das St.-Joseph-Hospital fusionieren sollten, sodass es nur noch zwei statt drei Träger in Bremerhaven gibt, schreibt der "Weser Kurier". Eigentümerin der Klinik ist die Stiftung DRK Kliniken und Pflege. Das St.-Joseph-Hospital wurde bis vor Kurzem von der St.-Franziskus-Stiftung Münster betrieben. Geplant waren die Umzüge der Geriatrie, der Haut- und der HNO-Klinik aus dem Klinikum Bremerhaven an die beiden freien Häuser. Im Gegenzug sollte die Klinik Am Bürgerpark die Kinder- und das St.-Joseph-Hospital die Gynäkologie und Geburtshilfe abgeben.

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