"Es bleibt dabei: Zwei Unikliniken auf höchstem Niveau zu finanzieren, kann sich Sachsen-Anhalt langfristig nicht leisten", sagte Bullerjahn der "Mitteldeutschen Zeitung". Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) hatte zuvor den Erhalt beider Kliniken in Aussicht gestellt - wenn sie durch Kooperationen nennenswerte Einsparungen erzielen. "Wenn es zu Kooperationen kommt, die zu einer Entlastung des Landeshaushalts führen, werde ich mich dem nicht verschließen", sagte Bullerjahn dazu. Der SPD-Politiker verwies auf enorme Investitionen, die an beiden Kliniken nötig werden: Laut Finanzministerium 496 Millionen Euro bis 2020.
Bullerjahn besteht auch auf eine Absenkung der Landesausgaben für die Wissenschaft um 50 Millionen Euro bis 2025. Diskutieren könne man über den Weg. "Dazu werde ich kommende Woche dem Kabinett einen Vorschlag machen", kündigte der Minister an.


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