Katholische Nord-Kreis Kliniken Linnich und Jülich

Caritas West kündigt Strukturveränderungen und Maßnahmenplan an

2017 hatte die Caritas Trägergesellschaft West aus Düren ihre beiden Krankenhäuser in Linnich und Jülich gesellschaftsrechtlich zusammengeführt, um medizinische, pflegerische und ökonomische Synergien voranzutreiben. Insbesondere am Krankenhausstandort Jülich bestehen nun wiederholt wirtschaftliche Schwierigkeiten.

Caritas Trägergesellschaft West

St. Elisabeth-Krankenhaus Jülich

Diese Probleme konnten trotz Veränderungen des medizinischen Spektrums und Investitionen in Gebäude und medizinische Ausstattung nicht beseitigt werden. Caritas West (ctw) hatte das St. Elisabeth-Krankenhaus seinerzeit von den Maltesern übernommen. Im Sommer dieses Jahres stimmte der ctw-Aufsichtsrat der Geschäftsführung der konkreten Ausarbeitung von Handlungsoptionen für Strukturveränderungen zu, wie die ctw in ihrer Presseinformation vom 17. Juli 2018 bereits gemeldet hatte.

„Wir arbeiten mit Hochdruck an dem Gesamtkonzept der Nord-Kreis Kliniken. Dabei dürfen wir allerdings den laufenden Krankenhausbetrieb insbesondere am Standort Jülich nicht aus den Augen verlieren“, so die beiden Geschäftsführer RA Stephan Prinz und Marcus Quintus mit Blick auf die rückläufige Belegung und die Ergebnisse der internen Analysen.

Nachhaltig effizientere Strukturen

Zur Hebung vorhandener Potentiale und Verbesserung der Wirtschaftlichkeit wurde daher für die Katholische Nord-Kreis Kliniken Linnich und Jülich GmbH ein Maßnahmenpaket verabschiedet. Diese Sofortmaßnahmen wurden nach intensiven Analysen und komplexen Beratungen von internen und externen Experten gemeinsam erarbeitet. Zu den externen Teilnehmern gehört z.B. die Münchener Beratungsgesellschaft WMC Healthcare, die u.a. über weitreichende Erfahrungen aus dem Bereich der Ertrags- und Liquiditätsanalysen in Krankenhäusern verfügt.

Die beschlossenen Maßnahmen führen zu nachhaltig effizienteren Strukturen, wie Erfahrungswerte aus anderen vergleichbaren Kliniken belegen. „Wir müssen unsere medizinischen Leistungen weiterhin hochwertig sicherstellen, aber auch kostenbewusster werden. Gleichzeitig möchten wir den Bürgerinnen und Bürgern verdeutlichen, dass sich kein Patient Sorgen um seine Versorgung machen muss“, erklärt Marcus Quintus, Geschäftsführer des Jülicher Krankenhauses die teilweise einschneidenden Kurskorrekturen.

„Wir dürfen in der Erfüllung unseres Versorgungsauftrages nicht nachlassen und müssen für unsere Patienten z.B. den Betrieb der Notfallaufnahme oder der Intensivstation über 24 Stunden optimal fortführen. Wir versichern ständige Aufnahmebereitschaft und hochwertige Leistungen in unseren Einrichtungen“.

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