Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG
Georg Thieme Verlag KGGeorg Thieme Verlag KG

Mutmaßlicher MissbrauchsfallCharité-Aufsichtsrat will Neuordnung der Kommunikation

Angesichts des mutmaßlichen Missbrauchsfalls an der Berliner Uniklinik Charité hat der Aufsichtsrat eine Neuordnung der internen Kommunikation verlangt.

Klare Regelungen seien nötig, um die derzeitige Verunsicherung der Angestellten zu überwinden, teilte das Aufsichtsgremium des Krankenhauses nach einer Sitzung mit. Begrüßt wurde auch der Einsatz einer Untersuchungskommission. Ein Pfleger soll eine 16-Jährige sexuell missbraucht haben. Die Öffentlichkeit und die Polizei erfuhren erst nach einer Woche davon. Die Charité geriet daraufhin unter Druck. Das mutmaßliche Opfer des sexuellen Missbrauchs erschien unterdessen nicht wie vereinbart zu einer ersten Vernehmung durch die Polizei. "Wir haben im Moment wieder keinen Kontakt", sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner.

Bereits zuvor hatte die Polizei mehrmals vergeblich versucht, das Mädchen zu erreichen. Daraufhin waren Zweifel an der Aussage des Mädchens laut geworden. Erst vor kurzem hätten sich dann die Eltern gemeldet, sagte Steltner. Im November soll ein 58-jähriger Krankenpfleger das Mädchen sexuell missbraucht haben. Die Eltern hatten dies in der Klinik angezeigt.

Sortierung
  • Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!

    Jetzt einloggen