Durch gemeinsame Projekte der beiden landeseigenen Unternehmen seien inzwischen 35,4 Millionen Euro eingespart worden, teilte die Senatsverwaltung mit. Bis 2015 soll die Kooperation der Kliniken insgesamt 45 Millionen Euro bringen. Charité und Vivantes waren im Jahr 2010 aufgefordert worden, kostensparende Möglichkeiten der Zusammenarbeit zu finden.
Einen großen Anteil von 10,5 Millionen Euro an den Einsparungen hat den Angaben zufolge das gemeinsame Kliniklabor, das das europaweit größte seiner Art sei. Es war im April eröffnet worden und soll jährlich mehr als 23 Millionen Proben von ambulanten und stationären Patienten analysieren. Auch durch den gemeinsamen Einkauf sei gespart worden, sagte Wissenschafts-Staatssekretär Knut Nevermann (SPD).
Charité und Vivantes seien "zwei große medizinische Tanker". Allerdings sei die Uniklinik auch für Lehre und Forschung zuständig - das sei manchmal mit höheren Kosten verbunden. Daher könne man nicht überall identische Maßstäbe ansetzen.


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