Die Stadt Hanau hat den Weg für eine angestrebte Klinik-Kooperation geebnet. Die Stadtverordnetenversammlung stimmte der Gründung einer Kooperationsgesellschaft mit großer Mehrheit zu. Das hessische Hanau will einen Klinikverbund mit dem Aschaffenburger Stadtklinikum und dem Krankenhaus Alzenau-Wasserlos eingehen, die beide im Land Bayern liegen. Nach dem Hanauer Magistrat gab nun auch das Stadtparlament grünes Licht.
Der Hanauer Oberbürgermeister Claus Kaminsky (SPD) sagte, mit dem Verbund solle ein Zeichen gegen Privatisierungen im Krankenhaussektor gesetzt werden. Die drei Kliniken wollten die kommunale Daseinsvorsorge sichern. Durch die Kooperation könnten Kompetenzen gebündelt, die medizinische Qualität gesteigert und die Finanzlage der Kliniken verbessert werden, hieß in der Begründung.
Das medizinische Konzept der drei kommunalen Kliniken soll Bevölkerungsprognosen und Marktanteile ebenso berücksichtigen wie notwendige Investitionen. Die Kooperationsgesellschaft zur Koordinierung der drei Kliniken ist auf maximal drei Jahre gegründet. Sitz der Gesellschaft ist in Alzenau (Bayern).


Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen