Die Ostemed-Kliniken betreiben Standorte in Bremervörde und Zeven im Landkreis Rotenburg. 49 Prozent der beiden Krankenhäuser hält auch künftig der Landkreis Rotenburg. Die Kliniken bleiben auch nach der Mehrheitsübernahme ein eigenständiges Unternehmen mit Geschäftsführung, Aufsichtsrat und eigener Vergütungsstruktur, berichtet die "Kreiszeitung-Wochenblatt". Das finanzielle Risiko trage vor allem der Landkreis Rotenburg.
Die Vertragsunterzeichnung und die Vollziehung der Anteilsübernahme durch die Elbe-Kliniken waren eigentlich bereits für Ende letzten Jahres geplant. Seit Dezember 2015 musste mit dem Bundeskartellamt aber über die Anmeldepflicht des Vorhabens verhandelt werden. Nachdem alle eingereichten Unterlagen der beteiligten Gesellschafter ausgewertet sind, haben die Kontrolleure jetzt entschieden: Der Zusammenschluss unterliegt nicht der Fusionskontrolle, weil die Umsatzschwelle von 500 Millionen Euro nicht überschritten wird. Daraufhin stellte das Amt das Verfahren ein.


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