Dafür sei auch eine 24 Stunden am Tag erreichbare Rufbereitschaft eingerichtet worden, teilte das Helios Klinikum am Donnerstag mit. Beispielsweise könne es Fallkonferenzen geben, an denen auch Ämter und Angehörige teilnähmen, sagte der Mitinitiator und Chefarzt der Kinderchirurgie, Kay Großer. "Der Umgang mit Kindesmisshandlung ist meist keine leichte Aufgabe. Es ist eine Gratwanderung zwischen Unter- und Überdiagnose, zwischen Wegschauen und Überreagieren." Eine engere Zusammenarbeit werde auch dabei helfen, die Angst vor falscher Anschuldigung zu nehmen, sagte Großer.
Beispielsweise am Universitätsklinikum Jena gebe es ebenfalls eine solche Ambulanz für Kinderschutz, sagte ein Sprecher des Sozialministeriums.


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