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BilanzpressekonferenzErneut positives Jahresergebnis bei den Mühlenkreiskliniken

Die Mühlenkreiskliniken haben auf ihrer Bilanzpressekonferenz zum achten Mal in Folge ein positives Jahresergebnis vermelden können. Für das Geschäftsjahr 2018 verkündete der Vorstandsvorsitzende Dr. Olaf Bornemeier einen Gewinn nach Steuern und Abschreibungen von 3,1 Millionen Euro.

Dr. Olaf Bornemeier, Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken
Mühlenkreiskliniken

Dr. Olaf Bornemeier, Vorstandsvorsitzender der Mühlenkreiskliniken

Jahresergebnisse der Mühlenkreiskliniken
Mühlenkreiskliniken

Jahresergebnisse der Mühlenkreiskliniken

Die Zahl der stationären Patienten ist 2018 leicht auf 72 377 gesunken (Vorjahr 73 623). Die Zahl der ambulant behandelten Patienten stieg dagegen deutlich auf 154 642 (Vorjahr 145 397). Der Umsatz (konsolidiert) stieg von 368 Millionen Euro (2017) auf 382 Millionen Euro im Jahr 2018. Der gestiegene Umsatz bei gleichzeitig weniger stationären Patienten ist auch eine Folge des durchschnittlich etwas höheren Schweregrads der behandelten Erkrankungen.

Das EBITDA – das Jahresergebnis vor Steuern und Abschreibungen – beläuft sich auf 16 Millionen Euro und stieg damit gegenüber dem Vorjahr wieder etwas an. Der Jahresüberschuss der Mühlenreiskliniken inklusive der Töchterunternehmen beträgt 3,1 Millionen Euro, die für Investitionen zur Verfügung stehen.  

620 zusätzliche Mitarbeiter gewonnen

Teil der Erfolgsgeschichte ist auch, dass die Mühlenkreiskliniken seit dem Jahr 2015 insgesamt 620 Personen zusätzlich eingestellt haben. Zum 31. Mai 2019 hatten die Mühlenkreiskliniken 4986 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt – so viele wie noch nie in der Geschichte der Krankenhäuser im Kreis Minden-Lübbecke. 

Investitionen auf hohem Niveau

Die Investitionen lagen im Jahr 2018 bei acht Millionen Euro und damit etwa auf dem gleichen Niveau wie 2017. Davon wurden zwei Millionen Euro aus Eigenmitteln bestritten. Größte Investition war der Umbau einer leerstehenden Station am Krankenhaus Bad Oeynhausen für den Betrieb einer Psychiatrischen Tagesklinik durch das Medizinische Zentrum für Seelische Gesundheit (1,1 Millionen Euro), IT-Ausstattung (1,3 Millionen Euro) und die Umsetzung des Ultraschallkonzeptes (700 000 Euro).

Rückführung der Service GmbH

Eine lange vom Personalrat geforderte Maßnahme ist die Rückführung der Service GmbH in die Anstalt öffentlichen Rechts. In der Service GmbH waren bislang der Reinigungsdienst sowie die Küche vereint. Zum 1. Oktober werden beide Bereiche wieder von der AöR bedient. 

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