Das berichtet "Radio Bremen". Wenn es nach der SPD geht, soll die öffentliche Hand bis zum Jahr 2017 für die Bremer Kliniken etwa 180 Millionen Euro ausgeben. Mit dem Geld soll unter anderem der Neubau des Klinikums Bremen-Mitte finanziert werden. Darüber hinaus soll es den Klinikverbund "Gesundheit Nord" – also alle vier Bremer Kliniken – entlasten. Ob diese Summe ausreichend ist, bezweifelten mehrere Teilnehmer des SPD-Forums. Die Finanzierung des Klinikbaus sollte ursprünglich überwiegend aus den Gewinnen der Geno erfolgen. Dieses Modell gilt als gescheitert. Einen klaren Plan für die Finanzierung gibt es nicht.
Bremens Gesundheitssenator Hermann Schulte-Sasse (parteilos) forderte neue Gesetze, wonach sich an den Krankenhauskosten von Stadtstaaten auch die Nachbarländer beteiligen. Denn 40 Prozent der Patienten in Bremer Krankenhäusern kommen aus Niedersachsen. "Wir nehmen den Niedersachsen einen Teil ihrer eigenen Verantwortung ab – bekommen aber dafür keine entsprechende Unterstützung an Investitionshilfen", zitiert "Radio Bremen" Schulte-Sasse. Allerdings geht es den kleinen Krankenhäusern in den Nachbargemeinden in Niedersachsen noch deutlich schlechter als den Bremer Kliniken. Nach Angaben der niedersächsischen Krankenhausgesellschaft schreiben mehr als die Hälfte aller Kliniken rote Zahlen.



Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen