Das Freiburger Krebskrankenhaus ist eigentlich ein Modellprojekt, in dem Tumorforschung, Tumorbehandlung und Rehabilitation von Tumorpatienten unter einem Dach vereinigt sind. Dennoch fahre das Haus (80 Betten) seit Jahren Verluste in Millionenhöhe ein, schreibt das Blatt. Ein Verkauf an die Freiburger Uniklinik sei gescheitert, der neue Schweizer Investor Michael Schröder habe den Betrieb nur mit Millionendarlehen am Laufen gehalten. Auf die von ihm versprochenen Investitionen in die Zukunft des Hauses hätte die Klinik zumeist vergeblich gewartet. Dennoch überrasche der Insolvenzantrag, da Schröder Ende März einen neuen Käufer für sein Objekt gefunden habe. Diese Schweizer Projekt- und Immobilienmanagement-Gesellschaft IHBS AG soll bis Montag die Überweisung der Kaufsumme zugesichert haben - auch um ausstehende Löhne für die mehr als 80 Mitarbeiter zu begleichen. Das Geld sei jedoch nie eingetroffen.
Kommentare
Aktuelle Ausgaben
kma Ausgabe 2-3/26
Das kma Whitepaper
How to „Bewährte Konzepte für Reformzeiten“




Derzeit sind noch keine Kommentare vorhanden. Schreiben Sie den ersten Kommentar!
Jetzt einloggen